Dienstag, 17. April 2018

Ein bisschen Werbung muss sein!

Ich weiß: Lyrik ist ziemlich speziell und nicht jeder fühlt sich davon angesprochen. Wahrscheinlich haben viele Menschen die Erfahrung gemacht, dass Gedichte nur schwer zu verstehen sind und oft in einer Sprache verfasst werden, die nicht jedem zugänglich ist.

Meine Gedichte sind anders! Ich bemühe mich um eine klare Sprache, die jedem zugänglich ist, der bereit ist, sich darauf einzulassen. Und diejenigen Menschen, die meinen Blog regelmäßig lesen, wissen, dass die Themen, mit denen ich mich befasse, im besten Sinn alltäglich sind. Ich schreibe über alles, was mich bewegt und beschäftigt und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz!

Wer also ein Herz für Lyrik hat, oder es entdecken möchte, ist bei mir an der richtigen Adresse:

Meinen Gedichtband "Zwischen den Zeilen" könnt ihr direkt bei mir für 7,50€ plus 1,50€ für Porto und Verpackung bekommen.

Mein neuester Gedichtband mit Liebesgedichten "So wie Du bist" ist über den Verlag erhältlich.

Ich freue mich auf zahlreiche neue Leser und über persönliche Rückmeldungen!

Samstag, 7. April 2018

Erste Erfahrungen mit Meditation

Ich möchte Euch hier einen kleinen Ausschnitt aus meinem neuen Buch vorstellen, der sich mit Meditation befasst, einem Thema, das mich schon sehr lange begleitet:

" (...) Eine ganz besonders intensive und schöne, sie erweiternde und vertiefende Form des Übens von Achtsamkeit ist die Meditation. Dieses Thema begleitet mich schon seit Jahren, ohne dass ich einen persönlichen Zugang dazu finden konnte. Mit Meditation verband ich trotz der starken Faszination, die sie auf mich ausübte, immer eine gewisse Scheu. Ich wusste lediglich instinktiv, dass ich mir damit etwas Gutes tun würde und es meiner seelischen und körperlichen Gesundheit sehr dienlich sein könnte, mich damit zu befassen.

Nun gibt es unendlich vielfältige Formen und weltanschauliche Ausrichtungen der Meditation, sodass es mir außerordentlich schwer fiel, die für mich passende Form zu finden. Und als der Freigeist, der ich nun einmal bin, habe ich eine instinktive Abneigung gegen jedwede Form der weltanschaulichen Beeinflussung, was meine Auswahlmöglichkeiten sehr einengte. 

Auch das schier unbegrenzte Angebot an geführten Meditationen im Internet erschwerte meine Suche zusätzlich. Denn es galt, eine möglichst freilassende und einfache, pragmatische Form der Meditation zu finden, ohne Schickschnack oder schwer zu verstehende mystische Erklärungen. Schließlich stieß ich, nachdem ich frustriert die Suche schon beenden wollte, im Internet auf einen kostenlosen dreiwöchigen, begleiteten Online-Einführungskurs, der mir zusagte.

Entgegen den weitverbreiteten Vorurteilen über Meditation, die immer wieder zu hören sind, hatte diese Form der Meditation überhaupt nichts Geheimnisvolles und Mystisches an sich. Auch ging es zu meiner Erleichterung weder um das Erlangen von wie auch immer gearteter „Erleuchtung“ noch darum, irgendwann ins Nirvana zu gelangen. Übrigens bedeutet das Wort „Meditation“ übersetzt nichts anderes als nachsinnen, nachdenken, sich üben, vorbereiten.

Es war zunächst sehr ungewohnt, mich jeden Morgen für zehn Minuten „nur“ auf meine Atmung und meinen Körper zu konzentrieren. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab und ich vermochte nur für kurze Augenblicke, mich zu fokussieren. Dennoch spürte ich unmittelbar, dass ich nach der Meditation viel wacher und frischer war als sonst. Auch stellte ich schon nach wenigen Tagen fest, dass meine Konzentrationsfähigkeit sich deutlich zu verbessern begann. Insbesondere beim Schreiben bemerkte ich, dass mein Sinn für Details und meine Sorgfalt sich bereits nach kurzer Zeit spürbar veränderten. 

Eine weitere Auswirkung, über die ich mich noch immer sehr freue war, dass ich im Alltag noch viel gelassener und entspannter wurde als zuvor. Denn das Schöne an dieser Form der Meditation, die ich auch jetzt noch praktiziere ist, nichts erreichen oder erzwingen zu wollen. Sie ist absichtslos. Alles was währenddessen geschieht, ist frei von Anstrengung und vollkommen in Ordnung. Ich lerne dabei immer besser, das was geschieht, wertfrei und ohne Erwartungsdruck zu betrachten und mit offenem Interesse einfach hinzunehmen.

Inzwischen ist für mich ist das Erleben und Praktizieren von Achtsamkeit, gerade in Form von regelmäßiger Meditation, zu einer ganz bewusst gewählten, liebgewonnenen Gewohnheit geworden, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Das Besondere daran ist, dass ich gelebte Achtsamkeit dabei immer mehr als einen Moment der völligen Übereinstimmung und Harmonie mit mir erlebe, in dem für Unwohlsein, für Selbstzweifel oder gar für Krankheit schlichtweg kein Raum mehr vorhanden ist. Diese völlige Übereinstimmung mit mir und mit meiner Umgebung bedeutet für mich somit vollkommene, absolute Gesundheit.(...)"

Mittwoch, 4. April 2018

Erkältung


Ein wenig bin ich heut verschnupft
An meiner Nase hab gezupft
auf dass sie nicht mehr ganz so jucke
und ich beim Niesen nicht mehr zucke

Erkältung ist ne Quälerei
die hoffentlich ist schnell vorbei
Es juckt die Nase dröhnt der Kopf
Was bin ich für ein armer Tropf

Jetzt tu ich mir schon selber leid
Drum ist es allerhöchste Zeit
die freie Zeit nur zu genießen
und nicht in Selbstmitleid zerfließen

Es ist doch auch sehr angenehm
auf meinem Sofa so bequem
Kann im Moment dort einfach liegen
und lasse die Gedanken fliegen

Dabei ich lausche der Musik
Indessen ich zu Essen krieg
Drum so mich einfach nur verwöhne
Gänzlich entspannt zurück mich lehne

So hat die Auszeit auch was Schönes
und überhaupt gar nichts Obszönes
Stattdessen ist sie nur Genuss
Und mit der Jammerei ist Schluss




Mittwoch, 21. März 2018

Vom Dichten


Der Morgen eilte schon voran
bevor das Dichten ich begann
Sodass ich nun ich armer Tropf
zerbreche mir den vollen Kopf

Denn was nur soll ich heute schreiben
um freudig Zeit dir zu vertreiben
dazu dir auch ein Lächeln schenke
Ich mir das Hirn dabei verrenke

Doch schon reiht Zeile sich an Zeile
Damit’s geschrieben wird ich eile
von Reim zu Reim ganz von allein
Ach könnt‘ es immer doch so sein

Ganz plötzlich bin ich inspiriert
und weiß nicht was da jetzt passiert
Was soll’s ich folge dieser Spur
Schau nicht mehr länger auf die Uhr

Ich lasse nur die Worte fließen
und nicht von Leere mich verdrießen
Die Worte formen sich im Nu
und ich schau dankbar dabei zu

Es ist und bleibt geheimnisvoll
Gerad deshalb finde ich es toll
welch großen Wortschatz ich doch hab
Er hält mich wunderbar auf Trab

Nur dich möcht‘ ich damit entzücken
Dann tief in deine Augen blicken
um deinen Spaß darin zu sehen
und meine Gabe zu verstehen

S‘ ist wichtig mir und keine Pflicht
Es nicht zu tun wäre Verzicht
und würde Schmerzen mir bereiten
könnt‘ ich nicht füllen diese Seiten

So bin und bleibe ich ein Dichter
Und die Gedanken werden lichter
je mehr den Reim ich kann gestalten
und Liebe ist darin enthalten

Es ist auch Liebe hin zu dir
mit der ich schreib‘ dies alles hier
Bin froh dass es mir so gelingt
und fühl mich heiter und beschwingt


Damit ist es auch schon vollbracht
Viel Freude hat es mir gemacht
Ich schicke es dir jetzt ganz schnell
Der Tag wird wunderschön und hell







Dienstag, 13. März 2018

Gedankendenkenfühlen


All die Gedanken und Gefühle
Mann ist das manchmal ein Gewühle
in dem man gern den Blick verliert
Unheimlich schnell ist das passiert

Anstatt sich bald zu fokussieren
beginnt dann schnell das Lamentieren
über die Vielzahl der Gedanken
die obendrein sich auch noch zanken

Und dann das Fühlen welche Pein
Ich lass es lieber ganz schnell sein
Ist es doch einfacher ganz ohne
Dann kümmert es mich nicht die Bohne

In Wahrheit liegt es nur an mir
Geordnet bring ich’s auf’s Papier
und weise meinem Denken Bahnen
Die Besserung kann ich erahnen

Genauso geht’s mir mit dem Fühlen
Darin werd ich nicht länger wühlen
Ich lasse es ganz einfach fließen
So kann es mich nicht mehr verdrießen

Doch noch ist es ein weiter Weg
Die Hoffnung dennoch weiter heg
dass alles sich zum Guten wendet
und meine Zeit ich nicht verschwendet

Schon spüre ich Erleichterung
Mache vor Freude einen Sprung
Mein Denken hat sich aufgeklart
vor weit’ren Fehlern mich bewahrt

Halte mich gerad für ziemlich weise
und hab wahrscheinlich nur ne Meise
Dennoch empfind ich neue Klarheit
Erkläre sie zu meiner Wahrheit

Zwar ist die Wahrheit relativ
erscheint wohl manchmal krumm und schief
Entscheidend ist dass sie erleuchtet
und meinen Geist stets neu befeuchtet

Dienstag, 6. März 2018

Gemeinsamkeiten


Ein neuer Tag bricht an und so
nicht länger müde sondern froh
betrachte ich was vor mir liegt
Hab meine Mattigkeit besiegt

Der neue Tag steckt voller Wunder
begrabe so des Gesterns Plunder
Besinne mich auf das was zählt
und habe Harmonie gewählt

Du bist da wohl ein Stückchen weiter
denn dir gelingt es froh und heiter
ganz ohne Schwere zu vertrauen
dem was du willst - nach vorn zu schauen

Indessen ich dafür dich ehre
und einen Einblick dir gewähre
in das was täglich ich vollbringe
und mich dabei zu gar nichts zwinge

Mit ganz viel Leichtigkeit genieße
ich mein Tun auf das so sprieße
all meine Kreativität
Denn dafür ist es nie zu spät

Befasse mich so wie auch du
mit Herzenswünschen – komm zur Ruh‘
Möcht‘ leben nur in dem Moment
drauf achten dass da nichts mehr klemmt

So ähneln sich doch unsre Wege
und die Gemeinsamkeit ich pflege
statt auf das Trennende zu sehen
um uns noch besser zu verstehen

Auch wenn dein Weg direkter ist
so ausdrückt wer du wirklich bist
und ich gelegentlich noch stehe
so ist’s doch Freiheit die ich sehe

Sie ist es die uns sehr verbindet
uns innig eint und so verschwindet
allmählich meine Pissigkeit
Ersetz sie durch Gelassenheit

Ich übe sie zu jeder Stunde
und so bin ich mit dir im Bunde
Auch über deine große Milde
bin ich an jedem Tag im Bilde
  
Das ist es was ich sagen wollte
Und auch wenn ich dir gestern grollte
ist es doch heute ganz vorbei
und liebe dich ich bin so frei