Freitag, 20. Oktober 2017

Entwicklung

Wenn alles wir mit Leichtigkeit beginnen
und unserm Streben Kraft verleihen
dann wird es uns mit Freud' gelingen

Und wenn zur Leichtigkeit
wir Dank erleben
so ist der Tag erfüllt mit Segen

Uns wohlgesonnen ist das Leben
erfahren kann ich's jeden Tag
dass Vieles es mir schenken mag

So geh ich leicht und voller Dank
auf meinem Wege der Entwicklung
und die Vergangenheit versank

Gewachsen sind mein Denken Fühlen
und voller Mut ist auch die Tat
seitdem mein Leben ich bejaht

So fügt sich alles wird zum Sinn
und meine Ziele werden klar
an Leib und Seel gesund ich bin



Donnerstag, 19. Oktober 2017

Dankbarkeit

Wirkliche Dankbarkeit für alles im Leben
ist der Schlüssel zum Glück und
zur Harmonie

Mit Leichtigkeit und ohne Mühe
gelingt alles Tun
Fühlen und Denken

Und es ist leicht
dankbar zu sein denn
wenn man fühlt und erlebt
wie schön und erfüllt das eigene Leben ist

bleibt nur Dankbarkeit



Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ein neuer Gedichtband

Liebe Buchfreunde!

Parallel zu "Mein Weg der inneren Befreiung" entsteht ein neuer Gedichtband! 

Unter dem Titel: "Transformation - Gedichte aus dem Leben und von der Liebe" veröffentliche ich zeitgleich mit dem anderen Buch eine Auswahl von Gedichten, die allesamt innerhalb der letzten Monate entstanden sind.

Sie spiegeln - wie ich finde - meine "Entwicklungsstufen" der letzten Zeit noch einmal von einer anderen Seite wider und machen damit nach meinem Empfinden das Gesamtbild erst vollständig.

Wie meine anderen Bücher auch, wird es bei meinem jetzigen Verlag veröffentlicht!

Sonntag, 15. Oktober 2017

In eigener Sache

Liebe Blogleser, liebe Buchinteressenten!


Wie in der letzten Zeit unschwer zu übersehen war, bin ich zur Zeit mit diversen Buchprojekten befasst.

Insbesondere mein Buch "Grenzgänger" und sein Nachfolger "Mein Weg der inneren Befreiung" liegen mir dabei besonders am Herzen.

Beide Bücher sind in erster Linie für Menschen geschrieben worden, die sich nach eigener Entwicklung und Befreiung ihres Fühlens und Denkens sehnen. So sind dieses Bücher - aufeinander aufbauend - eine Art persönlicher Wegweiser und vielleicht auch Mutmacher.

Damit sie ausreichend Aufmerksamkeit erhalten, ist eine größere Verbreitung und Bekanntmachung vonnöten. Und genau darum möchte ich Euch alle herzlich bitten: Wenn Euch mein Anliegen ebenso wichtig erscheint wie mir, dann helft mir bitte bei der Verbreitung meiner Bücher, indem Ihr in Eurem Freundes - und Bekanntenkreis davon erzählt und dabei auch auf meine Autorenseite (https://publish.bookmundo.de/site/index.php…) hinweist.

Natürlich ist es auch hilfreich, wenn Ihr selbst meine Bücher käuflich erwerbt und sie vielleicht sogar an andere Interessenten verschenkt :-)

Vielen lieben Dank im Voraus für Eure tatkräftige Unterstützung!

Herbstimpressionen

Einer der letzten goldnen Tage
an denen sich das Feuer und die Farben der Natur
in aller Pracht und Schönheit offenbaren
ist heute angebrochen

Und ich nahm dieses bunte Farbenspiel
und den Geruch des Lebenden
mit allen Sinnen und mit Freude in mir auf

Mit viel Bedacht und Dankbarkeit
durchschritt ich heut am Morgen mein Revier
das über viele Jahre ich nicht zu erfassen mochte
weil ich mit meinem Mangel meinem Leben zu beschäftigt war

Doch nun da alles Alte ist verschwunden
mit wachem Geist und heller Seele ich nun leb
erkenn ich neu was Schönheit alles sein kann
und voller Andacht nehm ich's in mir auf

Samstag, 14. Oktober 2017

Neuigkeiten

In Vorbereitung auf mein neues Buch habe ich mich dazu entschieden, auch Grenzgänger nochmal einer Generalüberholung zu unterziehen und -  mit neuem Vorwort versehen - neu aufzulegen.

Das Buch ist jetzt als Druck - und E-Book - Version direkt über meine neue Autorenhomepage erhältlich!

Neue Bestellmöglichkeiten

Liebe Buchfreunde! 

Mein Gedichtband "Zwischen den Zeilen" ist ab sofort auch direkt bei mir erhältlich! 


Bei Interesse schreibt mir bitte eine E-Mail mit Angabe Eurer Postadresse! 


Der Buchpreis beträgt inklusive Porto und Verpackung 9,90€ und kann per Paypal bezahlt werden. Mein Firmenname dort lautet: "Eckhard Neuhoff Schriftsteller und Blogger".

Freitag, 13. Oktober 2017

Neues zu "Grenzgänger"

In Vorbereitung meines neuen Buches "Mein Weg der inneren Befreiung" habe ich "Grenzgänger" nochmals als E-Book neu auflegt.

Es erschien mir sinnvoll, dies zu tun, weil beide Bücher einen unmittelbaren Bezug zueinander haben. Denn "Mein Weg der inneren Befreiung" knüpft nicht nur unmittelbar an "Grenzgänger" an, sondern es schreibt auch die Entwicklung fort, die dort ihren Anfang nahm.

Also, falls Ihr als Vorbereitung zu meinem neuen Buch das "alte" lesen möchtet: Links befindet sich der Bestell- Button, über den Ihr direkt zum Online -Shop gelangt!

Montag, 9. Oktober 2017

Update zum Buch

Mein neues Buch mit dem Titel " Mein Weg der inneren Befreiung. Vom Grenzgänger zum freien Menschen" nimmt allmählich Gestalt an.

Die ersten Kapitel sind bereits gemeinsam mit Petra überarbeitet und teilweise auch erweitert worden. Und ich freue mich sehr darauf, wenn es bald seine endgültige Form und Gestalt bekommen hat!


Samstag, 7. Oktober 2017

Metamorphose

Nur in gewollter und freiwilliger Veränderung
wird es uns gelingen
unser gesamtes Leben hin zur Freiheit
und in wirklichen Einklang
mit unserem Selbst zu bringen

Erst die Erkenntnis der eigenen Fehlbarkeit
und das Wissen Wollen 
was sich dahinter verbirgt
bringen uns voran

Und erst wenn aus dem Schmerz
und aus der Trauer heraus
sich die Erkenntnis Bahn bricht
sind wir wirklich frei

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Bedingungslose Liebe

Was Liebe alles in sich tragen kann
es lässt sich kaum von Menschen je ermessen
wenn sie nicht die Bereitschaft in sich tragen
in allen Tiefen und im Schmerz zu kosten

Zu lieben kann Verzicht bedeuten
und doch zugleich das allerhöchste wunderbare Fühlen
zu dem wir selbstlos nur imstande sind

Bedingungslosigkeit ist hier 
der Schlüssel zu den unbekannten prächt'gen Räumen
in denen grenzenlos und voller Wunder
sich Liebe ganz in aller Fülle zeigt

Dienstag, 3. Oktober 2017

Eine sehr esoterische Trauerfeier und zwei getrennte Familien

Gestern war die Trauerfeier für meine liebe Schwester Gisela mit anschließender Einäscherung. Sie und ihre Familie waren (sind) überzeugte Anthroposophen und entsprechend pathetisch und schwülstig war der Ritus, mit dem sie gestern verabschiedet wurde. Obwohl ich mit dieser Weltanschauung aufgewachsen bin und über viele Jahre auch überzeugt darin gelebt habe, ist mir das alles inzwischen so fremd und kommt mir so falsch  vor, dass ich es kaum aushalten konnte und am Liebsten aufgesprungen und gegangen wäre.

Aber diese aus meiner Sicht so unerträgliche und unaufrichtige Weltanschauung war nicht einmal das Schlimmste, das gestern geschah. Es war vielmehr der so offen zutage tretende Riss durch unsere Familie, der bei mir und meinem Bruder einen so bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Denn er und ich waren lediglich Zaungäste auf der Beerdigung, denen nicht einmal ein würdiger Platz innerhalb der Familie zugestanden worden war. Statt dessen saßen wir getrennt vom Rest der nächsten Angehörigen ganz weit hinten. 

Auch wenn das Verhältnis zwischen meinem Bruder und mir auf der einen Seite und der Familie meiner Schwester auf der anderen Seite über die Jahrzehnte von Desinteresse und Gleichgültigkeit bestimmt und geprägt war - hätte der Tod von Gisela etwas Verbindendes sein können und im Stillen hatte ich wohl auch darauf gehofft. Und wurde bitter enttäuscht! Denn tatsächlich hat das Ende von Giselas Leben auch das endgültige Ende der Verbindung zu ihrem Teil der Familie eingeläutet. Es gibt nun nichts Gemeinsames mehr und statt dessen zwei Teile einer Familie, die der Tod des einzigen Bindegliedes endgültig getrennt hat. Und bei aller gewohnter Selbstverständlichkeit dieser Situation stimmt es mich dennoch traurig, dass es nun nichts Verbindendes mehr gibt.



Sonntag, 24. September 2017

Von Liebe

Von Liebe zu sprechen
und bloß sich selber zu meinen
ist keine wirkliche Liebe

Von Liebe zu sprechen
und dabei nur die eigenen Bedürfnisse
im Sinn zu haben
ist keine wirkliche Liebe

Von Liebe zu sprechen
ohne den wirklichen tiefen Sinn
dieses wundervollen 
und umfassenden Wortes begreifen zu wollen
ist keine wirkliche Liebe

Erst im tiefen und schmerzhaften Erkennen
der eigenen Unzulänglichkeiten und
im existentiellen Begreifen des Liebens
als stetiger und wechselvoller Prozess
offenbart sie ihre Einzigartigkeit und Schönheit

Freitag, 22. September 2017

Trauerarbeit

Der plötzliche Tod meiner lieben Schwester beschäftigt mich sehr. Und natürlich weckt er ebenfalls Erinnerungen an das Sterben meiner Eltern vor ein paar Jahren.

Der entscheidende Unterschied zu damals ist aber, dass jetzt nicht mehr drei Geschwister eng zusammenstehen, um sich gegenseitig Trost und Unterstützung zu geben, sondern nur noch zwei. Und wir beiden habe mit der gesamten Organisation von Trauerfeier, Beerdigung, usw. nichts zu tun. Wir sind lediglich irgendwie beteiligte und leider überaus schlecht informierte "Gäste". 

Meine Schwester und ich hatten es viele Jahre nicht leicht miteinander - zu groß waren für mich die gefühlten Unterschiede zwischen uns und in unseren Lebensweisen. Und erst in den letzten acht Jahren hatten wir uns schrittweise einander angenähert. Erst mit den beiden Beerdigungen unserer Eltern entstand aus meiner Sicht wieder richtige Nähe zwischen uns  - nicht zuletzt auch durch unserer beiden Geschwistertreffen, die wir in den letzten beiden Jahren hatten.

Erst in der vorletzten Woche hatten wir ein letztes, sehr intensives und wunderbares Telefonat miteinander, von dem ich hoffte, es sei nur das erste von noch sehr vielen dieser Qualität. Nun ist es nicht so gekommen, aber ich bin unendlich dankbar für dieses eine so wichtige und wegweisende Gespräch! Und meine Schwester wird immer ein sehr wichtiger Teil meines Lebens sein - unabhängig davon, wo sie nun verweilen mag!

Donnerstag, 21. September 2017

In Erinnerung an meine Schwester Gisela (1950 - 2017)

Du warst mir eine liebe Schwester
die - gerade in den letzten Jahren -
mit Freude und Verständnis
mir begegnete

Dich selber hast du in den letzten Jahren
zu meiner Freude immer mehr gefunden
bist deinen Weg
bestimmt und viel Leichtigkeit gegangen

Es war der Weg der Freiheit den du wähltest
auf dem wir uns zuletzt begegnen konnten
und ihn zu meiner größten Freude
ein kleines aber doch so wichtiges Moment
gemeinsam gehen durften

Du wirst mir fehlen große Schwester
die du zuletzt mit Liebe mir begegnet
sodass ich deinen Weg ins Licht
mit Frieden
liebevollem Abschied nun begleite

Samstag, 16. September 2017

Ein Buch entsteht

Liebe Lesefreunde,

es ist tatsächlich geschafft: Nach nur zwei Wochen äußerst intensiver Arbeit ist die Rohfassung meines neuen Buches mit dem Titel: " Mein Weg der inneren Befreiung. Vom Grenzgänger zum freien Menschen" fertiggestellt!

Es waren zwei sehr arbeitsintensive Wochen, in denen ich mich fast ausschließlich auf den Schreibprozess konzentriert habe, der mir aber - im Gegensatz zu dem bei der Entstehung von "Grenzgänger" außerordentlich leicht und unbeschwert von der Hand ging. Das Buch hat sich also gewissermaßen von allein geschrieben.

Allerdings möchte ich schon jetzt meiner großen Liebe Petra von ganzem Herzen dafür danken, dass sie meine Arbeit an diesem neuen Buch mit so viel Freude und Engagement begleitet hat und hoffentlich auch weiterhin begleiten wird! Ohne ihre so liebevolle, ideenreiche und bisweilen auch kritische Unterstützung hätte ich es nicht soweit geschafft!

In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam am Buch weiterarbeiten - ihm gewissermaßen den "Feinschliff" verpassen. Und darauf freue ich mich schon jetzt!

Samstag, 9. September 2017

Ein schönes Wochenende!

Ich wünsche allen meinen treuen Lesern und Leserinnen ein schönes und entspanntes Wochenende! 

Und soviel sei Euch verraten: Die Anzahl der bereits geschriebenen Kapitel des neuen Buches ist seit heute zweistellig!

Bis bald!

Donnerstag, 7. September 2017

Ein kleiner Ausschnitt aus meinem neuen Buch "Mein Weg zur Freiheit"

"Bereits zur Mitte der Neunzigerjahre hin habe ich erste zaghafte Schreibversuche unternommen. Ich schrieb Gedichte, von denen aber kaum eines bis heute seine Gültigkeit behalten und überdauert hat. Aber schon damals konnte ich an den Reaktionen der Lesenden bemerken, dass meiner Sprache etwas Mächtiges innezuwohnen schien und nur darauf wartete, ans Tageslicht zu gelangen. Und es bereitete mir große Freude, mit sorgfältig gewählten Worten dasjenige zu beschreiben und es anderen Menschen zu offenbaren, was mich bewegte und beschäftigte. Leider war das Schreiben zu diesem Zeitpunkt noch ein unregelmäßiger und viel zu wenig geschätzter Wegbegleiter für mich, dem ich noch nicht genügend Vertrauen entgegenzubringen vermochte.

Über ein Jahrzehnt änderte sich daran auch nichts. Noch immer beschäftigte ich mich damit, einen „respektablen“ und gesellschaftlich akzeptierten Beruf für mich zu finden – inklusive finanzieller Sicherheit. Erst als ich abzusehen begann, dass ich für einen „normalen“ beruflichen Weg nicht tauge, kamen erstmals die Gedanken an eine schriftstellerische Tätigkeit in mir auf. Und im Jahr 2006 war es endlich soweit: Mein Gedichtband „Jenseits der Dunkelheit“ erblickte das Licht der Welt! Es waren die Gedichte eines ganzen Jahrzehnts über Liebe, Trauer, Einsamkeit – und voller tiefer Sehnsucht nach dem Leben. Und alle Menschen, die diesen Gedichtband zu lesen bekamen, waren davon sehr bewegt und von meinem Talent begeistert. Aber ich zögerte noch immer, auch wenn ich anfänglich spürte, wie groß meine Freude über diese so warmherzigen Rückmeldungen war. Obwohl es mein Erstling war, verkaufte sich „Jenseits der Dunkelheit“ recht gut - mit etwa fünfzig Exemplaren ein für mich damals sehr überraschender und mich Stolz machender Achtungserfolg."

Pause im Blog - Ein neues Buch entsteht

Liebe Freunde und Leser meines Blogs!

Wie ihr schon bemerkt habt, ist seit ein paar Tagen hier nicht allzu viel los. Der Grund dafür ist, dass ich mit einem neuen Buch begonnen habe, welches meiner ganzen Kraft und Aufmerksamkeit bedarf.

Ohne zu viel verraten zu wollen, handelt es sich dabei um das Folgeprojekt zu meinem Erstling "Grenzgänger".  

Aber während Grenzgänger sich überwiegend meinem Weg in und aus einer psychischen Erkrankung widmete, geht es in meinem neuen Buch mit dem Arbeitstitel "Mein Weg in die Freiheit - vom Grenzgänger zum freien Menschen" nur um ein sehr großes und wichtiges Thema: Freiheit!

Es bleibt also spannend und ich werde euch - wie immer - auf dem Laufenden halten!

Sonntag, 3. September 2017

Wolkenfarbenspiel

Das Universum selber denkt
und fühlt die Bilder
die wir mit unsern Sinnen schauen

Und unsre Wolken sind
nur eines dieser Zeichen
von unermesslich großer tiefer
prächt‘ger Fantasie

So sind‘s selbst Wolkenbilder
die uns staunen machen
und voller Ehrfurcht Andacht
in den Himmel blicken lassen

Und unser Bilderreichtum
ist ein wirklich schönes Abbild
dieser unendlich großen
wunderschönen hellen Farbenpracht

Wenn Wolken mächtig wirken
dann ziehen unsre Bilder
die wir gemeinsam seelisch malen
in uns vorüber
Erleuchten unsren Blick

So lasst uns alle Wolken
alle Weisheit schauend ahnen
um unsre Seelen
unsre Fantasie ganz neu zu Einen
im Farbenspiel der ganzen Welt

Und so erstaunen allumfassend lieben
möcht ich gemeinsam nur mit Allen
und fühlend denkend leben alle Herrlichkeiten
die uns das Leben reichlich schenken mag
von Anfang an und jeden neuen Tag

Samstag, 2. September 2017

Für meine Liebste

Auf der Liebe warmen Schwingen
trug ich schon mein Herz zu dir
weil ich fühlt‘ es wird gelingen
denn auch deines war bei mir

Denn nur du bist‘s die noch fehlte
für mein Glück und Harmonie
So nun fühl ich das Entzücken
bin so leicht wie vorher nie

Alles Dunkle das mich quälte
eilt‘ schon längst ganz weit hinfort
Und so schau ich was ich sehnte
nur mit dir am andern Ort

Meine liebevollen Hände
fassen deine fest und weich
Und ich küsse deine Lippen
mit den meinen auch zugleich

So gelingt uns unsre Wende
hin zu Einer Perfektion
und es läutet unsre Glocke
Lausche ihrem warmen Ton

All mein Sehnen ist zuende

hab ich dich nur nah bei mir
Halte dich in meinen Armen
all mein Selbst will dich bewahren
fühlt und lebt erst ganz mit dir

Donnerstag, 31. August 2017

Liebe und Freiheit

Vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal über die höchste Form der vollkommen selbstlosen Liebe geschrieben, die alle guten Gefühle in sich vereint und zur größten Macht im Universum bündelt.

Dabei ist Liebe nichts statisches, sondern sie ist - je nach Situation und dem jeweiligen Stand unserer Entwicklung zur Freiheit hin - in ständigem Fluss und im Wandel begiffen. Liebe ist Veränderung.

Wenn wir wirklich lieben, dann ist dieses Gefühl nicht nur auf uns nahestehende Menschen oder Haustiere begrenzt, sondern auf wirklich alles, was wir mit unseren Sinnen und unserem Denken, Fühlen und Tun zu erfassen vermögen, bzw. zu erfassen bereit sind. Liebe ist allumfassend!

Wie bereits gesagt ist Liebe - je nach Situation und Entwicklungstand - im Wandel begriffen. Und so ist die für mich im Moment höchst mögliche Form die der inspirierten Liebe hin zu einem Menschen.

Als ich vor einiger Zeit über die Gabe der Intuition schrieb, wusste ich noch nicht, dass Intuition ebenfalls im ständigen Fluss ist und sich nicht nur durch wachsendes Vertrauen in die eigene Fähigkeit vertieft und stärker wird, sondern auch - wie alle Gefühle -  vollständig von Liebe erfasst und durchdrungen werden kann. Ist uns dieses wundervolle Geschenk zuteil geworden, wird aus der Intuition die Inspiration.

Mit ihrer Hilfe sind nicht nur wir vor Gefahren geschützt, sondern auch der Mensch, von dem wir uns eben inspiriert fühlen, dass er unserer Hilfe, unseres Schutzes bedarf. Und ich habe feststellen dürfen, welch unvorstellbar große Kraft vorhanden ist, diesen Schutz nicht nur zu initiieren, sondern auch aufrecht zu erhalten, so lange es eben nötig, und die Gefahr gebannt ist.

Hierbei ist es äußerst wichtig zu verstehen, dass diese vermutlich höchste Form der Inspiration eine weitere, für sie unverzichtbare Quelle hat: Unsere persönliche Freiheit! Denn sind unser Denken, Fühlen und Tun nicht vollkommen frei -willig und selbstlos, ist die Kraft auch nicht vorhanden und wir werden uns vollkommen hilf - und machtlos fühlen. Sind diese Kräfte aber befreit, stehen sie uns unbegrenzt zu Verfügung. Und dafür bin ich unendlich dankbar!

Dienstag, 29. August 2017

Intuition und Wünschen

Das Universum hält Alles für uns bereit - wir müssen es nur wirklich wissen und unseren wirklich tiefen Bedürfnissen entsprechend annehmen.

Wünschen ist ein Weg, der am leichtesten zu begehen ist, wenn wir mit uns vollkommen im Einklang sind und dazu bereit, mutig und entschlossen einen nächsten Schritt zu machen.

In den vergangenen Wochen durfte ich die Erfahrung machen, dass ein Wunsch in dem Moment richtig ist, wenn er wie von selber und vollkommen selbstverständlich in mir gewachsen ist. Es bedarf keinerlei Anstrengung und verspüren wir Druck oder Stress, ist unser Wunsch noch nicht wirklich reif und benötig noch Zeit, um seinen Platz in unserem jetzigen Leben und Erfahrungsschatz zu finden.

Je mehr wir lernen, unserer Intuition vollends zu vertrauen, umso genauer spüren wir, wann ein Wunsch perfekt in unser Leben passt und es im genau richtigen Moment noch vollkommener und glücklicher macht. Denn ein Wunsch dient immer der Vervollkommnung unserer persönlichen Harmonie: Er macht uns glücklich und darf unser Vorstellungsvermögen nicht überfordern!

Nach meiner Erfahrung ist es am leichtesten, mit wirklich kleinen Dingen anzufangen, die sich mit großer Selbstverständlichkeit in unser jetziges Leben, unseren Alltag, oder in unsere Wohnung integrieren - ohne aufzufallen. Sie gehören einfach dazu!

Zu diesem Weg der Erfahrung gehören auch "Fehlschläge" dazu. Aber bei genauerer Betrachtung lehren diese noch nicht in unserem Leben angekommene Wünsche uns, geduldig, dankbar und demütig zu sein und, uns zunächst an den Dingen wirklich und ausgiebig zu erfreuen - sie erst wirklich vollständig und achtsam in Besitz zu nehmen -  die wir schon jetzt in unserem Leben haben und die es schon jetzt so sehr bereichern und "rund" machen. 

Und außerdem dürfen wir lernen, dass alle Wünsche bereits Realität sind und nur darauf warten, von uns be-griffen und verstanden zu werden. Und dafür bin ich sehr dankbar!


Montag, 28. August 2017

Innere Stille

Einst schrieb ich:
Lausche der Stimme der Stille - 
vertraue dich an
dem Fließen dem Klang
dem Tönen unendlicher Zeit

Und mit der Zeit
wurde die Stille mir
traute Begleiterin
die mir
wann immer ich sie suche
Demut Freude und
Gelassenheit
im Überfluss zu spenden vermag

So wird sie mir
von Tag zu Tag und
Stunde zu Stunde
immer vertrauter - 
Eine rechte Weg-Weiserin
zu mir selbst


Sonntag, 27. August 2017

Demut und Erkenntnis

Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und habe schon früher dazu geneigt, intuitiv und leider unüberlegt zu handeln. Das hatte etliche Fehlentscheidungen zur Folge und ich habe dadurch leider auch Menschen aus meinem Leben vertrieben.

Noch heute bin ich derselbe Mensch - mit großen Emotionen, aber auch mit einem ebenso ausgeprägten Verstand, der aber nicht immer mit den Gefühlen mitzuhalten vermag und sich oft erst später zu Wort meldet. Das führt dann manchmal dazu, dass ich aus dem Gefühl heraus eine richtige und auch für mich wichtige Erkenntnis gewinne, diese aber weder gedanklich noch emotional wirklich zu be-greifen, zu fassen vermag. Die Folge ist eine gefühlsmäßige und gedankliche Überforderung, die mich alle bisher gewonnenen Erkenntisse ungeachtet ihrer grundsätzlichen Richtigkeit  infrage stellen lässt.

Erst wenn ich voller Verunsicherung und Erschöpfung feststelle, dass ich meinen eigentlich eingeschlagenen und für mich als den wahren erkannten Weg verlassen habe, komme ich zur Besinnung und stelle fest, dass ich ein wenig zum Hochmut neige. Das ist zwar keine schöne, aber eine dafür umso wichtigere Erkenntnis! Und Hochmut lässt sich mit seiner Antagonistin, der Demut, wunderbar wieder ins Gleichgewicht der Kräfte bringen.

Je mehr es mir mit jedem Mal gelingt, mein erworbenes Wissen, meinen Komfort, meine Stärken und Begabungen mit Dankbarkeit und Demut anzunehmen, mich allmählich und tatsächlich Schritt für Schritt an all das Neue zu gewöhnen, dann bleibe ich am Boden. 

Denn nur, wenn meine Erkenntnisse und meine Fähigkeiten meinem jetzigen Erfahrungs - und Erlebnishorizont entsprechen, anstatt ihn völlig zu sprengen, lässt sich alle Neue in mein Leben auch vollkommen integrieren und wird irgendwann - selbst -verständlich! Und dafür bin ich sehr dankbar!

Wege zum Glück

Ein altes Sprichwort sagt: "Das Glück kommt zu dem, der warten kann!" Aber wer wartet schon wirklich gerne? Denn in Wirklichkeit wollen wir alles immer schneller und am Besten auch sofort.

Die Wörter "Warten" und "Erwarten" haben denselben Wortstamm. Und gerade letzteres klingt für mich vollständiger, denn es drückt die ihm innewohnende Freudigkeit viel besser aus. Und Freude und Glück sind wiederum untrennbar miteinander verbunden.

Ich mache zur Zeit die Erfahrung, wie schön und erfüllend es sein kann, mich auch an scheinbar kleinen Dingen im Alltag zu erfreuen: Das kann der neue und sich perfekt in die Wohnlandschaft meines Wohnzimmers einfügende Kratzbaum meiner Katze sein, oder es ist die wunderbare neue Wohnzimmerlampe, die ein so warmes und perfektes Licht spendet. Und richtig schön wird es erst, dies alles zusammen mit genau passender Musik aus meinen wunderbaren Lautsprechern bewusst zu genießen! 

Bewusst zu genießen und diesen Moment vollends auszukosten, erweckt zwei für mich wesentliche Gefühle in mir: Achtsamkeit - auch für die kleinsten Details - und tiefe Dankbarkeit für alles, was sich in meinem Besitz befindet. Und dadurch verstärkt sich mein Gefühl von persönlichem Wohlstand. 

Wohlstand ist nicht davon abhängig, wie dick mein Bankkonto ist, sondern davon, wie bewusst und wertvoll mir die Dinge sind, die ich besitze. Und umso wertvoller sie mir sind, desto wohlhabender bin ich. Und: Umso zufriedener bin ich!

Mit jemehr Sorgfalt und Aufmerksamkeit ich mich den kleinsten Details in meinem Umfeld widme, umso mehr Zeit habe ich plötzlich. Ich lerne, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und die für mich genau passenden Prioritäten in der Abfolge meines Tuns zu setzten. 

Auf diese Weise bleibt mein ganzer Tag in ruhiger und harmonischer Bewegung und Eines fügt sich ohne Eile ins Andere. 

Und am Ende das Tages, aber auch zwischendurch, stelle ich unvermittelt fest: Ich bin glücklich! Und dafür bin ich sehr dankbar!






Samstag, 26. August 2017

Die Weisheit der kleinen Schritte

Unser Körper ist - wie unsere Seele, unser Verstand - ein Teil des Universums. Und damit dem Grunde nach genau so weise.

Immer wieder sendet er uns Hinweise, wenn wir uns überfordern und uns aus dem Drang heraus, alles möglichst noch am gleichen Tag schaffen zu wollen, völlig unnötig mit unserem Tun beeilen.

So habe ich gestern sehr viele neue Dinge getan und mich handwerklich betätigt, was für mich - weil vollkommen ungewohnt - sehr anstrengend war! Und deswegen war ich war gereizt, gestresst und ungeduldig, weil nicht alles auf Anhieb gelingen wollte. Und auch diese unguten Gefühle waren Rückmeldungen - dieses Mal aber vom Universum - mich wieder bewusst in Einklang mit mir zu begeben und meine Tätigkeiten mit Bedacht und Achtsamkeit auszuüben. Als ich darauf aus Trotz nicht hören wollte, bekam ich Rückenschmerzen, die mich dazu zwangen, alles langsam und vorsichtig anzugehen.   

Als ich dann am Abend mit meinem Tagewerk fertig war und es voller Zufriedenheit bewunderte merkte ich, dass trotz dieses sehr schönen Gefühls irgendetwas nicht stimmte. Ganz plötzlich bekam ich sehr starke negative Gefühle in Form von alten Ängsten und Überforderung. Auch sie waren ein Hinweis des Universums! 

Das Gesetz der Anziehung lehrt uns, dass alles was wir denken und damit auch die Art, wie wir denken, zu uns zurückkehrt. Senden wir positive Gedanken aus (Zufriedenheit, Stärke, usw.), bekommen entsprechend starke und positive Gefühle zurückgemeldet. Wir sind auf der richtigen Frequenz. Und senden wir negative Gedanken aus (Unzufriedenheit, Ungeduld, oder auch Ärger), dann bekommen wir auch hier die entsprechenden Gefühle dazu vermittelt. Wir sind auf der falschen Frequenz und damit weder mit uns, noch mit dem Universum in Harmonie!

Ich lerne zur Zeit, eben diese so wichtige Harmonie in mein gesamtes Leben zu integrieren. Und das ist gerade am Anfang nicht leicht. Denn in meinem alten Leben gehörten Misserfolge, Scheitern und Überforderung selbstverständlich zu meinem Alltag. Und so wie damals neige ich noch heute dazu, alles mit einem Mal schaffen zu wollen, anstatt mir den Weg zum Erfolg in kleine und für mich tatsächlich überschaubare Schritte aufzuteilen.

Wie ich bereits in einem meiner vorherigen Texte geschrieben habe, benötige gerade ich für alles, was ich tue und mir erarbeite, eine klare Ordnung mit ebenso klaren und logischen Strukturen. Beim allem in meinem Leben geht es um Überschaubarkeit! Und mit Hilfe des Universums lerne ich im Moment genau das! Und dafür bin ich sehr dankbar!

Donnerstag, 24. August 2017

Erste Schritte

Durch die Fülle der neuen Erlebnisse und Erfahrungen fühlen wir uns bisweilen komplett überfordert und überrollt. Denn schließlich sind wir es noch nicht gewohnt, ständig neue Gefühlstiefen zu erleben und Gedanken zu denken, von deren Existenz wir bis vor Kurzem noch nicht einmal eine Ahnung hatten. Unser Körper und unsere Seele kennen diese Anstrengung noch nicht und benötigen ausreichend Zeit, sich ganz allmählich daran zu gewöhnen.

Je mehr wir lernen, auf die Signale unseres Körpers zu achten, desto deutlicher nehmen wir wahr, wann er eine Ruhepause benötigt und diese sollten wir ihm zum eigenen Wohl auch gönnen! Er ist schließlich unser Werkzeug, unser Instrument, mit dem wir jeden Tag unser Werk verrichten. Und Instrumente und Werkzeuge wollen sorgfältig gepflegt werden, damit sie immer in einem perfekten Zustand sind.

Gerade im Anfang fällt es schwer, den Bienenstock in unserem Kopf zum Schweigen zu bringen. Mir hilft dabei, mich auf etwas wirklich Schönes zu konzentrieren, das mich zur Ruhe und in einen Zustand fröhlicher Entspannung und Gelassenheit bringt: Musik! Bei mir sind das zur Zeit Kompositionen von Mozart, Schubert und Mendelssohn. Aber jeder Jeck ist anders! Es ist allein entscheidend, dieses Gefühl von Gelassenheit und gleichzeitiger Heiterkeit wirklich tief zu empfinden und wirken zu lassen!

Ein Weiteres, das mir gerade in dieser ersten Zeit hilft ist, mir eine Systematik zu erarbeiten, mit deren Hilfe ich meinen Weg in einzelne und für mich tatsächlich überschaubare Schritte aufgliedere. Das schafft Sicherheit und schützt davor, zu schnell und unüberlegt zu handeln. Aber auch hier gilt: Jeder Mensch ist anders veranlagt und was für den Einen richtig ist, ist es für den Anderen noch lange nicht!

Ähnlich ist es mit den Gefühlen, auf die wir uns anfangs konzentrieren sollten: Bei mir sind es beispielsweise Geduld, Demut, Gelassenheit und Dankbarkeit für das bereits Erreichte, denen ich jeden Tag immer wieder bewusst nachspüre. 

Auf diese Weise lerne ich immer mehr, der Weisheit des Universums zu vertrauen und mich ganz bewusst unter seinen Schutz zu stellen. Und dafür bin ich sehr dankbar!
  

Mittwoch, 23. August 2017

Wachstum und Entwicklung

Je zahlreicher unsere neuen und spannenden Erfahrungen auf dem Weg in unsere vollkommene Freiheit sind, umso mehr neigen wir - begeisterungsfähig wie wir sind - dazu, es zu überstürzen. 

Wir gieren förmlich nach weiteren Erfolgserlebnissen und nach der Realisierung immer zahlreicherer und größerer Wünsche. Und das Universum liefert - vollkommen neutral! Es warnt uns lediglich davor, dass wir auf der "falschen Frequenz" senden, indem wir uns gestresst und unter Druck fühlen. 

Wir sollten dabei Eines wirklich beachten: Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist ein Weg des Wachstums und der Entwicklung und keine Rennstrecke, die wir - nur um Erster zu sein- im Rekordtempo zurücklegen müssen! Es ist kein Wettbewerb und wir dürfen darauf vertrauen, dass wirklich alles zum richtigen Zeitpunkt geschieht, wenn wir mit Geduld, Vertrauen, Demut und Dankbarkeit das Universum seine Arbeit verrichten lassen. Es ist viel weiser als wir!

In diesem Fall dürfen wir sehr dankbar dafür sein, wenn es in unserem Leben Menschen gibt, die auf dem gleichen Weg wie wir unterwegs sind und die bereits viel mehr Erfahrung besitzen, als wir blutigen Anfänger! 

Ist unsere Verbindung zu diesem Menschen besonders intensiv, wird er unsere Verirrung deutlich spüren und uns ebenso deutlich veranlassen, inne zuhalten! Und wir sollten seinem Gefühl vertrauen, denn dieser Mensch ist nicht umsonst in unser Leben getreten.

Wir bekommen vom Universum immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt an die Seite gestellt, wenn wir nur deutlich genug darum bitten! Und diese Menschen verdienen unser unbedingtes Vertrauen!

Ich durfte diese Erfahrungen - auch hinsichtlich eines rechtzeitigen, deutlichen und liebevollen Korrektivs - bereits mehrfach machen und bin sowohl diesem Menschen, als auch dem Universum für diesen Menschen, sehr sehr dankbar!

Altes und Neues

Wenn wir ein vollkommen neues Leben beginnen, dann ist es unerlässlich, dass wir uns von Altem trennen.

Das ist vergleichbar mit dem Umzug in eine neue Wohnung: Um Platz für neue Möbel zu schaffen, müssen wir die alten loswerden. Und: Wir renovieren unser neues Heim, streichen die Wände in Farben unserer Wahl; machen sie uns ganz zu Eigen. Und genauso funktioniert es auch, wenn wir uns für ein Leben in vollkommener Freiheit entschieden haben.

Nach und nach stellen wir fest, dass es immer mehr Dinge gibt, die uns am alten Leben kleben lassen: Gewohnheiten, Glaubenssätze, Zweifel, Ängste, usw. Und je mehr es uns gelingt, uns davon zu lösen, umso mehr freier Raum entsteht in und um uns herum, der von wahrer Unabhängigkeit, Glaube, Vertrauen Freude, Gewissheit, sowie Demut, Dankbarkeit und Liebe ausgefüllt wird. Und je mehr das geschieht, umso freier sind wir und fühlen wir uns!

Leider müssen wir manchmal feststellen, dass auch Menschen aus unserem vorherigen Leben uns daran hindern, die Freiheit in vollen Zügen zu genießen: Sie verstehen unsere Metamorphose nicht, ziehen unsere Erkenntnisse grundsätzlich in Zweifel und beharren vehement darauf, dass alles so bleiben soll, wie es schon immer war. 

Wenn wir das bemerken, ist es an der Zeit, ihnen Lebewohl zu sagen.Das kann auch, je nach unseren individuellen Wünschen, auf persönlichem Wege geschehen. Aber es reicht schon aus, wenn wir diesen Schritt in Gedanken und Gefühlen vollziehen. Wichtig ist dabei, diesen Menschen für die schöne Freundschaft, ihre Treue, ihre Großzügigkeit, ihr Mitgefühl und die schöne gemeinsame Zeit zu danken, ihnen alles Liebe zu wünschen und sie dann herzlich zu verabschieden. 

Und hier greift wiederum das Wissen, dass alles wir denken, Realität ist und, es greift gleichzeitig auch das Gesetz der Anziehung: Das was wir denken, fühlen und tun, kommt auf uns zurück. Seien wir also auch hier achtsam mit unseren Gedanken und Gefühlen!

Uns von Menschen zu trennen, ist immer wesentlich schwerer, als sich von Dingen zu trennen. Denn Dinge lassen sich ersetzen, Menschen aber nicht. Und zusätzlich verbinden wir mit ihnen mehr Erinnerungen und Emotionen, als mit Gegenständen.

Es ist ein Trost für uns, wenn wir darauf vertrauen, dass auch unser neues Leben neue Menschen anziehen wird, die dann auch perfekt zu uns und unserem neuen Leben passen!

Doch hier ist Vorsicht geboten: In unserer übergroßen Freude daran, dass wir so immense Fortschritte machen, überhören wir manchmal die Warnsignale des Universums in Form eines sehr deutlichen Stress - und Druckgefühls. Wenn wir dies verspüren, dann sollten wir innehalten und uns in Dankbarkeit, Demut und Geduld an dem erfreuen, was wir bereits erreicht haben und nicht versuchen, noch mehr zu erzwingen. 

Das Universum ist weiser als wir und es kennt uns besser und weiß genau, wann es Zeit für den nächsten Schritt ist. Und je mehr wir auf diese Weisheit vertrauen lernen, umso deutlicher werden wir selber auch das erspüren.

Für diese so wichtige Erkenntnis bin ich sehr dankbar!

Samstag, 19. August 2017

Wünschen als Weg

Unser Streben nach Perfektion in und für sämtliche nur denkbare Lebenssituationen - seien es unsere Gesundheit, Weisheit, Glück und auch materieller Wohlstand - muss stets vollkommen im Einklang mit unserem gegenwärtigen Entwicklungsstand sein. Denn nur, wenn wir wirklich mit uns selber und dem Universum in Harmonie sind, erspüren wir intuitiv, welcher Bereich unseres Lebens im Moment unsere ganz besondere Aufmerksamkeit erfordert.

Befinden wir uns in diesem Zustand der vollkommenen Harmonie, entstehen die jeweiligen Wünsche ganz von alleine, ohne dass wir uns unter Anstrengung um sie bemühen, sie uns "ausdenken" müssen. 

Gerade zu Beginn unseres Weges kann es passieren, dass wir aus unserer übergroßen Freude heraus meinen, unsere Fähigkeiten ausprobieren, austesten zu müssen. Und wir suchen uns einen sehr großen, umfassenden Wunsch aus, den wir noch nicht lebendig und bild-reich genug zu visualisieren vermögen, weil wir uns beispielsweise großen finanziellen Reichtum in unserem bisherigen, eher bescheidenen Leben noch nicht wirklich vorstellen können. Aber keine Sorge: Die Bilder, die in uns entstanden sind, verbleiben und wir dürfen sie jederzeit wieder aufnehmen und weiter an ihnen arbeiten. Eines Tages sind sie stark und lebendig genug, um sich in unserem Leben auch zu materialisieren!

Ein weiterer "Anfängerfehler" ist es, aus unserem Bedürfnis heraus, andere Menschen an unseren Erfolgen und unserem Glück teilhaben zu lassen, diese in unsere Wünsche mit einzubeziehen. Dies ist zwar außerordentlich lobenswert, kann aber nicht gelingen. Zwar dürfen wir anderen Menschen beispielsweise Glück, Zufriedenheit und Wohlstand als eine Art Segen in Form von durchaus konkreten positiven Gedanken senden, aber es liegt ausschließlich in deren persönlicher Freiheit, eigene Wünsche auch aus eigenem Willen heraus zu visualisieren und Wirklichkeit werden zu lassen.

Vergessen wir Eines nicht: Alles, was wir uns wünschen und alles, was geschieht, ist immer im genau richtigen Moment zur Stelle! Und dafür bin ich sehr dankbar!




Freitag, 18. August 2017

Intuition und Selbstlosigkeit

Inzwischen habe ich hier über mehrere Aspekte der Intuition geschrieben und so auch darüber, dass es uns immer besser gelingt, diese auch im Zusammenwirken mit anderen Menschen einzusetzen. 

Dabei ist allerdings etwas ganz Wichtiges zu beachten: Jeder Mensch hat seine ganz eigenen und  vom anderen Menschen deutlich abgegrenzte Wünsche und Bedürfnisse, die nur selten mit den unseren in vollkommener Übereinstimmung sind.

Wir müssen also lernen, wenn wir uns auf einen anderen Menschen "einstimmen", unsere Vorstellungen, unsere Bedürfnisse von seinen sorgfältig zu trennen. Das gelingt uns nur, wenn wir im Moment der "Kontaktaufnahme" vollkommen selbstlos sind - also ausschließlich auf das Wohlergehen des Anderen bedacht sind. Das ist nicht einfach, denn wir Menschen neigen dazu, unsere Wünsche über die anderer Menschen zu stellen. Normaler Weise ist das auch genau richtig! Denn für unser eigenes, vollkommenes Leben müssen unsere eigenen Wünsche immer oberste Priorität haben, ansonsten gehen sie nicht in Erfüllung. 

Im Fall der intuitiven Kontaktaufnahme aber stehen nicht wir selber, sondern das Wohlergehen eines anderen Menschen im absoluten Fokus unseres Interesses und unserer Aufmerkamkeit. Und da heißt es: Selbstlosigkeit üben! Ansonsten kommt es zu einer "Frequenzüberlagerung" und das Ergebnis wird unscharf und verfälscht. 

Da, wie bei allen anderen Gaben auch, die Vervollkomnung, also die Perfektion unser oberstes Ziel ist, sind wir sehr dankbar dafür, dass auch unsere Intuition genauso vollkommen ist, wie unsere Gesundheit, unser Gedächtnis, usw. Denn: Wenn ich etwas denken und visualisieren kann, ist es bereits Wirklichkeit! Und dafür bin ich sehr dankbar!

Donnerstag, 17. August 2017

Kostbarkeit

Wer von der Liebe kosten durfte
und dem gelingt
es sich auf Dauer zu bewahren -
dies Glücksgefühl
so rein und doch verlangend

Dem wird im Leben 
nichts mehr schaden 
denn stärker als die Liebe selber
ist keine Arzenei

Sie ist umfassend - 
nicht mit Worten zu erklären
denn nur Gefühl ist sie
vereint mit tiefem Wissen

So ist sie Weisheit - 
pures Glück in Einem
Und damit ist sie
für die Ewigkeit


Perfektion und menschliche Eigenschaften

Bereits in einem vorherigen Text habe ich über Perfektion geschrieben und darüber, dass sie anzustreben unser vornehmstes Ziel sein sollte.

Perfektion erstreckt sich tatsächlich auf alle Bereiche unseres Daseins: Gesundheit, Harmonie, Glück, Wohlstand, usw. Das hängt damit zusammen, dass es im Universum nur Perfektion gibt und es damit ausschließlich an uns liegt, darauf auch fest zu vertrauen.

Damit erstreckt sich die Perfektion nicht nur auf Äußerlichkeiten, sondern mit ebenso großer Selbstverständlichkeit auch auf unseren Charakter und unsere Eigenschaften. Und damit auch auf unser angeblich so trügerisches Gedächtnis!

Wir alle haben von Kindheit an den Glaubenssatz verinnerlicht, dass auf unser Gedächtnis kein Verlass sei, da es von persönliche Gefühlen beeinflusst wird und, dass andere Menschen dazu imstande seinen, es zu beeinflussen. Das ist falsch, denn in Wirklichkeit liegt es nur an uns und unserem unbedingten Glauben und Wissen an und über Perfektion, das volle und unerschöpfliche Potential all unserer Geistesgaben auszuschöpfen.

Vertraue ich also dankbar darauf, dass mein Gedächtnis (oder was auch immer sonst) vollkommen und absolut ist, dann ist es auch Realität!

Ich jedenfalls bin für mein perfektes Gedächtnis außerordentlich dankbar!

Intuition als Wegweiser - Zweiter Teil

Intuition ist nicht nur ein Helfer im Alltag, der uns sicher durch Untiefen geleiten kann, sondern sie birgt auch die Möglichkeit in sich, tatsächlich ein Wegweiser in unserer Biografie sein.

Insbesondere kleine Kinder verfügen noch über kein Urteilsvermögen. Sie nehmen alles, was sie von ihren Eltern, Spielgefährten und Verwandten erfahren und erleben, für bare Münze. Ganz besonders den Eltern obliegt damit eine hohe Verantwortung, weil sie für ihr Kind entscheiden und damit großen Einfluss auf dessen spätere und weitere Entwicklung haben.

Je älter Kinder werden und je mehr eigene Erfahrungen sie sowohl im Guten, als auch im Schlechten machen, umso stärker wächst auch ihr Urteilsvermögen, das ohne eine "Grundsubstanz" an Intuition schlicht undenkbar wäre. Intuition ist also in allen Menschen bereits angelegt. Und je stärker wir schon als Kinder Vertrauen in uns selber zu entwickeln vermögen, um so sicherer wird auch unsere Intuition.

Leider kann sich diese Entwicklung auch in die Gegenrichtung bewegen: Bekommen wir durch unsere Umgebung falsche Glaubenssätze und Denkmuster vermittelt, entwicklen wir uns zu einer Art Schilfrohr ohne jedes Selbstvertrauen, das allen Winden und Wettern schutzlos ausgeliefert ist und unkontrolliert hin- und herschwankt und sogar brechen kann. Wir finden unsere Richtung nicht und unsere Intuition verkümmert. 

Hat aber unsere Intuition durch eine ebenfalls intuitive Umgebung genügend Nahrung bekommen, werden wir zielsicher und unbeirrt unseren Weg gehen. Mit großer innere Sicherheit und Gelassenheit werden wir die richtigen Entscheidungen treffen und den richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt begegnen und vertrauen.Wir gehen unseren Weg ganz unwillkürlich in dem unverbrüchlichen Glauben daran, dass alles in unserem Leben seine Richtigkeit hat.

Für diese Erfahrungen, die uns in der Richtigkeit unserer Persönlichkeit und unserers Weges bestärken, dürfen wir sehr dankbar sein!



Mittwoch, 16. August 2017

Intuition als Wegweiser - Erster Teil

Intuition ist ein verlässlicher und weiser Wegbegleiter, wenn man dazu bereit ist, sich auf sie einzulassen und im nächsten Schritt lernen möchte, ihr bedingungslos zu vertrauen.

Sie ist eine Gabe, die vom Universum jedem Menschen mitgegeben wird - als vollkommen neutrale Möglichkeit. Und jeder Mensch hat - bewusst oder nicht - bereits Erfahrungen mit ihr sammeln dürfen.

Es beginnt damit, dass wir z.B. intuitiv wissen, wer uns gerade anruft, ohne, dass wir aufs Display geschaut haben. Oder damit, dass eine stillende Mutter unwillkürlich aufwacht, noch ehe es ihr Baby lautstark nach Nahrung gelüstet. Mir ist es beispielsweise mehrfach passiert, dass ich vor Jahren in der Stadt unterwegs war und urplötzlich wusste, ich würde meinem Vater unterwegs begegnen. Und es war jedes Mal so!

Intuition ist also kein Hokuspokus, sonder lediglich der Ausdruck, die Manifestation einer besonders intensiven Verbindung zu anderen, uns nahestehenden Menschen. Und sie basiert ausschließlich auf dem freien Austausch von Energie und dem "Aufeinandertreffen" von kompatiblen Frequenzen - ähnlich wie beim Radio oder Telefon!
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Wenn wir uns darauf einlassen, dass diese Gabe tatsächlich existiert, dann dürfen wir mit ihr noch weitergehende Erfahrungen machen: Man kann die Erfahrung machen, z.B. in Gesprächen ganz genau zu erspüren, was in diesem Moment für sein Gegenüber richtig ist. "Das rechte Wort zur rechten Zeit!" Sei es Ermunterung, Trost, oder ein Witz zur rechten Zeit. Und ganz wichtig dabei ist aktives, offenes Zuhören! Je inteniver wir uns auf diese Begegnung einlassen, umso mehr sind wir auch imstande, die momentane Gefühlslage unseres Gegenübers zu erfassen und darauf eben intuitiv - in vollkommener Übereinstimmung von Gedanke, Gefühl und Tat - zu reagieren.

Seitdem ich diese Gabe zunehmend bewusster einzusetzen vermag, weil ich ihr mehr und mehr vertraue, haben sämtliche Gespräche eine ganz neue Tiefe und Qualität dazugewonnen. 

In einem nächsten Schritt versuche ich, den Einfluss der Intuition auf wichtige Lebensentscheidungen darzustellen.  

Sowohl für meine bisherigen Erfahrungen mit der Intuition, als auch für die nächsten Aufgaben bin ich sehr dankbar!


Freude und Dankbarkeit für Tag und Nacht

Wirklich jeder Tag den wir beginnen, birgt bereits alle Möglichkeiten in sich. 

Wenn wir uns schon bei Tagesbeginn dafür bedanken, wie schön und perfekt er ist und ihn dann mit freudiger Erwartung und wirklich tief empfundener Dankbarkeit für alles, was auf uns zukommt, begehen, wird er uns angenehm überraschen!

Natürlich spielt es immer auch eine Rolle, auf welche Weise wir in die Nacht gegangen sind. Sind wir ausgeruht und ausgeschlafen, fällt der Start in den Tag deutlich leichter. Sind wir hingegen "gerädert" und "muffelig", weil wir unruhig geschlafen haben, dann ist jeder Morgen eine echte Herausforderung! (Bitte nicht vor dem zweiten Kaffee ansprechen...)

Tatsächlich haben wir es selber in der Hand, in welcher Stimmung wir zu Bett gehen. Mir hilft es sehr, wenn ich vor dem Schlafengehen bewusst noch etwas Schönes mache, wie Musik zu hören, die ich sehr mag. Und mit diesem tiefen Gefühl der Freude, des Berührt-Seins, lege ich mich dann schlafen und nehme es mit. 

Auf diese Weise haben die positiven Gedanken und Gefühle Gelegenheit, quasi über Nacht "einzuwirken" und sich zu potenzieren, sodass am nächsten Morgen mein Energiehaushalt spürbar wieder aufgefüllt ist.

Eigentlich ist das eine Binsenweisheit, denn im Grunde weiß, bzw. ahnt jeder Mensch, dass man beispielsweise nie im Streit zu Bett gehen soll. Denn Streit ist negativ aufgeladene Energie, die ebenso eifrig und und neutral wie die positive, in der Nacht ihr Werk verrichtet.

Es ist also - wie alles andere auch - in unsere ganz persönliche Freiheit gestellt, in welchem "Energiezustand" wir in den neuen Tag kommen! Und auch dafür bin ich sehr dankbar!

Dienstag, 15. August 2017

Die Verbildlichung von Wünschen

Wir haben unbegrenzte Möglichkeiten bei unseren Wünschen. 

Jeder Wunsch, den wir tatsächlich zu denken und fühlen vermögen, ist bereits Wirklichkeit. Lediglich unsere Grenzen im Denken verzögern die materielle Verwirklichung; denn nach Einstein ist Zeit ja relativ und im Idealzustand fallen die Äußerung des Wunsches und seine Verwirklichung in Eins zusammen. Und auch, wenn es schwer zu denken ist: Nach diesem Idealzustand zu streben, sollte unsere vornehmste Aufgabe sein!

Im Hier und Jetzt sieht es so aus: Wünsche ich mir zum Beispiel einen Computer, so wird er niemals wie von Zauberhand plötzlich vor mir stehen. Sondern es werden sich plötzlich Möglichkeiten entwickeln: Sei es, dass unerwartet jemand aus unserem Bekanntenkreis einen PC zu verschenken hat, oder, dass wir auf eine Kleinanzeige stoßen, oder auf ein Gewinnspiel aufmerksam werden, dessen Hauptpreis eben ein Computer ist.

Je größer und komplexer unsere Wünsche sind, umso hilfreicher für ihre Verwirklichung ist es, je detailreicher, konkreter und farbiger unser inneres Bild von ihm ist, das wir dann ans Universum aussenden. Das gilt gleichermaßen für unsere Gesundheit, wie auch für Geldsummen, Begegnungen, usw. Es geht also nicht nur um die Sache selber, sondern auch um unsere Vorstellung davon und die weiteren Möglichkeiten, die mit unserem Wunsch verbunden sind.

Das erfordert Übung und für den Anfang hilft es, sich auf die kleinere Dinge zu fokussieren. Denn haben wir erste Erfolge erzielt, fällt es uns umso leichter, den nächsten Schritt zu gehen und Größeres "anzuvisieren". 

Genau diese Erfahrungen mache ich zur Zeit - inklusive einiger "Fehlversuche"! Und dafür bin ich sehr dankbar!

Das Streben nach Perfektion

Wir Menschen dürfen nach Perfektion streben, denn schließlich hält das Universum nichts anderes für uns bereit. Und es obliegt ganz alleine uns und unserem freien Willen, wie nahe wir diesem Idealzustand kommen können. Und wer wünscht es sich nicht, in perfekter Harmonie, in Zufriedenheit und Glück sein Leben zu führen?

Beim Streben nach Perfektion dürfen wir aber Eines nicht außer Acht lassen: Nämlich, dass wir Menschen und keine Computer sind, die völlig ermüdungsfrei und voller gleichbleibender Präzision ihr Werk verrichten!

Wir Menschen neigen dazu - gerade zu Beginn unserer Reise zu absoluten Freiheit - es in der übergroßen Freude über unsere Fortschritte zu übertreiben - und wir verkrampfen. Unsere Gefühle und Gedanken blockieren, denn sie müssen, wie unsere Muskeln auch, erst trainiert werden, damit sie "volle Leistung" bringen können. Und das benötigt Zeit und Ruhepausen zur Regeneration. 

Ignorieren wir die Hinweise, die uns unser Körper sendet - in Form von Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche, kommt es irgendwann zum "Stromausfall", der selbst einen Computer arbeitsunfähig macht. Wir waren dann zu wenig achtsam mit uns und die Energie vermag nicht mehr, frei und ungehindert zu fließen.


Mir selber ist das in den letzten Tagen und Wochen mehrfach passiert und voller Sorge habe ich in mich hineingefühlt und nach Fehlern in meinem Denken gesucht. Es gab aber keine Fehler, sondern nur Überanspruchung! 

Und so haben wir ein paar wesentliche Begleiter an der Hand für unseren weiteren Weg: Die eigene Schwäche und Unvollkommenheit mit Dankbarkeit, Demut und Gelassenheit anzunehmen! Denn nur ein ausgeruhter und entspannter Geist ist auch aufnahmefähig! 

Diese Erfahrung machen zu dürfen, stimmt mich sehr dankbar!

Über das Wünschen

Seit über drei Jahrzehnten bin ich starker Raucher und verbrauche inzwischen ein Päckchen Tabak pro Tag! Rauchen ist - wie auch Alkoholismus und Drogenabhängigkeit - eine Sucht. Und diese Sucht hatte sehr viel Zeit, sich fest in mir einzunisten. 

Ich habe inzwischen mehrfach darüber geschrieben, dass Heilung ein Akt des freien Willens, des unbedingten Glaubens an das bereits existente Resultat und tiefer Dankbarkeit ist. Das bedeutet, Heilung gelingt nur, wenn ich das Ergebnis konkret vor Augen habe und es damit vollständig visualisieren kann. 

Inzwischen habe ich mehrere Anläufe unternommen, mich vom Rauchen zu befreien und bin jedes Mal damit gescheitert. Das weckt Zweifel in mir und ganz unwillkürlich stelle ich mich und meine unbegrenzten Fähigkeiten damit in Frage und damit auch das Universum. Dem Universum ist das - wie bereits erwähnt - völlig egal. Denn es ist einfach und wertet nicht! Meine Zweifel hingegen sind schlechte Gedanken und Gefühle. Und die haben sehr wohl unmittelbare Auswirkungen auf mich und meine Anbindung an das Gute!

Ein weitere Störfaktor, der unserem Denken unwillkürlich neue Grenzen setzt und es damit in seiner Wirksamkeit einengt ist das Gefühl, etwas "falsches" zu wünschen oder zu versuchen, etwas für einen anderen Menschen zu wünschen. 

Ersteres ist ein schlichter Denkfehler, denn Wünsche sind weder richtig noch falsch. Und nur unser Denkvermögen setzt die Grenzen dessen, was wir erreichen können! Und Letzteres wird nicht funktionieren, weil unsere Wünsche immer nur für uns selber wirksam sind und auch nur sein können. Es wäre ein Eingriff in die vollständige Freiheit des Anderen und das ist in den Gesetzen des Universums schlichtweg nicht vorgesehen.

Es gibt also eine ganze Reihe von Gedanken und Gefühlen, die unsere Verbindung zum Universum und damit die Wirksamkeit unserer Wünsche einschränken können.

Aber zurück zu meinem "Suchtproblem"! Bisher habe ich meinen Wunsch nach Suchtfreiheit falsch, oder besser gesagt unvollständig visualisiert. Anstatt mir zu wünschen "rauchfrei" oder "suchtfrei" zu sein, also etwas nicht mehr zu haben, wäre es viel einfacher und Erfolgversprechender, mein Verlangen loszulassen! Und eine andere Möglichkeit ist es, anstelle des Suchtgedankens schöne Dinge zu visualisieren und damit in den Vordergrund zu stellen; wie beispielsweise mehr Geld zu haben, freier und tiefer atmen zu können, oder einfach vollkommen gesund und damit tatsächlich  frei zu sein.

Ich werde mich damit weiter befassen und berichten! Und für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar!

Im Zweifel

Auch wenn die Kraft des Denkens und der unbedingte Glaube an die unmittelbare Realität des Gedachten keine Religion sind - es fühlt sich manchmal so an. Denn schließlich ist das tief empfundene Danken für bereits empfangene Gaben im Prinzip nichts anderes als ein Gebet - nur ohne Gott und ohne jede Moralkeule. Und schließlich haben wir keine Sünde begangen und dem Universum ist es vollkommen schnuppe was wir tun, oder nicht tun und ob wir dankbar sind, oder nicht!

Ein Sprichwort besagt: "Wo gebetet wird, ist der Teufel nicht weit!" In unserem Fall sind die Zweifel an dem gemeint, was wir tagtäglich an greifbaren Erfolgen erleben. 

Zweifel - das sind hier alte Glaubenssätze und Denkmuster, von denen wir uns noch nicht vollständig verabschiedet haben und die so noch immer ihre Wirksamkeit entfalten können. Es sind Gedanken wie: "Ich habe das nicht verdient!" oder: "Ist das wirklich so passiert?" die unsere Balance mit dem Universum empfindlich stören können und damit eine "Frequenzstörung", eine "Empfangsstörung" verursachen.

Was hilft dagegen? Dankbar dafür sein, dankbar zu sein! Eine andere mögliche Variante ist, dankbar für die Freude zu sein, die man in diesem Moment empfindet und schon schleicht sich ein Lächeln ins Gesicht! Und Freude ist bekanntlich ein "Türöffner" für alles Gute, das nur darauf wartet, hereingelassen zu werden! Und dafür bin ich dankbar!

Montag, 14. August 2017

Das größte Gefühl

Das stärkste und positivste Gefühl, über das wir Menschen verfügen dürfen, ist die Liebe.

Unzählige Dichter, Schriftsteller und Philosophen haben sich im Lauf der Jahrtausende darum bemüht, die Liebe in ihrer unvorstellbar großen Fülle und Einzigartigkeit zu ergründen. Und doch ist es ihnen nur gelungen, einen Bruchteil dessen ans Tageslicht zu bringen, was Liebe tatsächlich ausmacht.

Das hat nicht daran gelegen, dass sie nicht weise und lebenserfahren genug gewesen wären, um erkennen zu können, was das Geheimnis der Liebe ausmacht. Sondern es ist darin begründet, dass die Liebe in Wahrheit kein einzelnes Gefühl unter anderen ist, sondern sie ist vielmehr die Krönung, der absolute Gipfel aller positiven Gefühle, die wir kennen: Sie vereint nämlich alle Hoffnung, alle Geduld, alle Hingabe, alle Freude, Leichtigkeit und alle Gelassenheit, sowie alle Demut miteinander. Und aus dieser unglaublichen Symbiose entsteht etwas vollkommen Neues und Einzigartiges: Die Liebe!

Menschen, die dieses allumfassende Gefühl erleben, durchleben und erfahren dürfen, sind die glücklichsten Menschen überhaupt. Denn sie besitzen die stärkste Kraft, die uns Menschen vom Universum geschenkt wurde und mit der alles nur Mögliche zu erreichen ist. Und mit alles Mögliche meine ich tatsächlich alles, was im Rahmen der Naturgesetze und der Gesetze des Universums nur denkbar ist: Sie heilt Krankheiten und sie schafft Wohlstand und Zufriedenheit und noch Vieles mehr, das ich noch zu ergründen versuche. Und sie ist erreichbar für jeden Menschen der bereit ist, sie zu erfahren, anzunehmen und mit anderen Menschen zu teilen.

Danke, dass ich sie erleben darf!

Gemeinsame Achtsamkeit

In einem vorangegangenen Text habe ich mich bereits mit dem Thema Achtsamkeit befasst. Dabei ging es in erster Linie darum, mit sich selber, den eigenen Kräften und Bedürfnissen achtsam umzugehen - also mit liebevoller Sorgfalt.

Aber Achtsamkeit kann nur dann, wie alle positiven Kräfte, ihre volle Wirksamkeit und ihr ganzes Potential (Gesetz der Anziehung!) entfalten, wenn wir auch unserer Umgebung diese gleiche, vollkommene Achtsamkeit zuteil werden lassen.

Gerade im menschlichen Miteinander ist Achtsamkeit ein sehr machtvolles Mittel für eine wirklich tiefe, andauernde und beglückende Harmonie miteinander - vollkommen unabhängig davon, ob es sich um eine Freundschaft, Familienangehörige, oder um eine Partnerschaft handelt. 

Wie kann das konkret aussehen? Die Grundvoraussetzung für ein harmonisches Miteinander ist, einander mit offener Dankbarkeit (auch für die kleinen, scheinbar selbstverständlichen Dinge) zu begegnen. Also einfach mal Danke sagen für ein leckeres Essen, einen schönen Abend, ein Kompliment, usw. 

Ein weiterer Faktor ist, aufeinander zu achten: Geht es meinem Gegenüber gut, benötigt er/sie etwas von mir? Zum Beispiel meine Unterstützung, eine Ermutigung, oder Trost und Rücksichtnahme.

Es gehört aber gleichermaßen auch dazu, für einander ein aufmerksames und liebevolles Korrektiv zu sein - zum Beispiel bei Marotten und Gewohnheiten, die man selber schon gar nicht mehr bemerkt, die dem anderen aber auffallen. Das ist dann keine Kritik, sondern eine Ermunterung, sich selber in seinem Verhalten zu hinterfragen - völlig frei in der eigenen Entscheidung, ob man dieses Verhalten abändern möchte, oder eben auch nicht.

So ist gegenseitige, bzw. gemeinsame Achtsamkeit ein weiteres Mosaiksteinchen im Erleben von Freiheit, die immer auch mit Respekt vor dem anderen Menschen und seinen Entscheidungen, liebevollem Verständnis, dem Gespür und der Rücksichtnahme für und auf die Bedürfnisse des anderen Menschen einhergeht.

Das alles selber erleben und erfahren zu dürfen, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit!

Der Unterschied zwischen Gelassenheit und Toleranz

Als ich vorhin über das Zusammenwirken von Freiheit und Gelassenheit schrieb, ist mir entfallen, dass Gelassenheit sehr leicht mit Toleranz verwechselt werden kann. Und das ist gefährlich!
Während wirkliche Gelassenheit bedeutet, etwas vollkommen wertfrei - also ohne Ärger und Unwohlsein tatsächlich hinzunehmen, bedeutet Toleranz etwas völlig anderes.

Etwas zu tolerieren bedeutet, dass ich mich einer Wertung nur mit Mühe und unter Zögern enthalten kann, aber in Wirklichkeit mein Gegenüber nur zu gerne auf die von mir gefühlte Fehlerhaftigkeit seiner Meinung, oder seine Haltung zu bestimmten Dingen aufmerksam machen möchte. Und nur aus Scham, Höflichkeit und mir selbst auferlegten, oder übernommen konventionellen Denkmustern und Begrenzungen, unterlasse ich es. Ich "verkneife" es mir und fühle mich dabei eigentlich unwohl.

Bin ich aber imstande, meinem Gegenüber mit tatsächlicher Gelassenheit zu begegen, verbirgt sich dahinter keinerlei Einschränkung oder Unwohlsein! Es ist dann tatsächlich vollkommen gut so, wie es ist!

Vollkommen unabhängig davon, in welcher zwischenmenschlichen Situation wir uns befinden - das Gesetz der Anziehung entfaltet überall und in jeder Situation seine volle und absolut neutrale Wirkung: Was wir aussenden, empfangen wir auch - Im Guten wie im Schlechten! Und dafür bin ich unendlich dankbar!

Freiheit und Gelassenheit

In den vorangegangenen Texten habe ich mich damit befasst, wie wir allein durch unseren Willen, einen tatsächlich freien und mutigen Geist und den unbedingten Glauben an uns selber, selbst körperliche und seelische Gebrechen tatsächlich und dauerhaft überwinden können. Und ich habe darüber geschrieben, dass es immer Menschen geben wird, die diesen Weg mit Skepsis und Ablehnung begleiten werden.

Anfangs ist es außerordentlich schwer damit umzugehen; denn insgeheim wünschen wir uns natürlich, dass unsere Umgebung unser Denken, Fühlen und Tun mit genau der gleichen Begeisterung mitverfolgt, wie wir sie erleben und empfinden. Tut sie es nicht, fühlen wir uns unwillkürlich gekränkt und zurückgewiesen.

Und damit sind bei einem nächsten Schritt angelangt: Der Erlangung tatsächlicher und vollkommener Freiheit! 

Je weiter und konsequenter wir uns von Althergebrachtem lösen und unsere schier unbegrenzten Möglichkeiten im Denken, Handeln und Fühlen entdecken - umso stärker erleben und erfühlen wir dieses neue und absolute Gefühl - verbunden mit einer allumfassenden Leichtigkeit.

Tatsächliche Freiheit umfasst alle Lebensbereiche und sie bringt Eines mit sich: Unabhängigkeit von Konventionen, alten Denkmustern und Begrenzungen, die uns sonst am Fortkommen gehindert haben und die selbst unser Wohlbefinden begrenzt haben. Und sie schenkt uns ein weiteres, gänzlich neues Gefühl: Gelassenheit gegenüber allem, was sich uns in den Weg stellen möchte. 

Diese Gelassenheit bezieht sich damit auch auf die möglicherweise konträren Meinungen und Sichtweisen anderer Menschen in Bezug auf uns. Und sie bezieht sich gleichermaßen auf alltägliche Ärgernisse, die uns normalerweise im Umgang mit anderen Menschen bisweilen empfindlich stören. Das können sein: Sture und taktlose Menschen, Warteschlangen an der Kasse, oder auch unserer eigenen Ungeschicklichkeit geschuldete Missgeschicke.

Dabei sollten wir Gelassenheit aber nicht mit Gleichgültigkeit verwechseln! Wahre Gelassenheit bedeutet, dass wir auch die anderen Sichtweisen, Meinungen und Lebensentwürfe einfach so stehenlassen können wie sie sind und nicht länger den Impuls verspüren, diese ändern und beeinflussen zu wollen. Denn jeder andere Lebensentwurf, jede abweichende Meinung, hat genauso ihre Richtigkeit und Berechtigung wie die unsere! Es gibt da kein Richtig oder Falsch! 

Für meine immer stärker werdende Gelassenheit bin wirklich und tief empfunden dankbar!

Sonntag, 13. August 2017

Grundsätzliches

Dass meine Gedanken zum Thema Heilung und zum Gesetz der Anziehung Skepsis, Zweifel und sogar Sarkasmus auslösen würden, war mir von Beginn an bewusst. Denn schließlich habe ich innerhalb weniger Wochen eine komplette Kehrtwende, beziehungsweise Neuausrichtung meines gesamten Lebens vollzogen.

Aus meiner Perspektive ist das alles folgerichtig und konsequent. Und ich hätte darüber in dieser Weise nicht schreiben können, wäre es mir von Außen durch eine Sekte und sonstige Glaubensgemeinschaft angetragen und "aufgepfropft" worden.

Die Menschen, die mich wirklich gut und lange kennen, wissen, dass ich ein äußerst geradliniger und authentischer Mensch bin, der sich seine Überzeugungen sehr sorgfältig bildet und sich nichts von Dingen und fremden Glaubenssätzen annimmt, die ihm "spanisch" und falsch vorkommen. Und vor kurzem hatte ich ja bereits geschrieben, dass ich ein geschworener Todfeind jeglicher Ideologie bin. 

Warum also sollte ich meine Überzeugungen und ethischen Grundsätze von jetzt auf gleich über Bord werfen? Es wäre unlogisch und sehr unglaubwürdig und damit wiederum gegen meine tiefsten Überzeugungen!

Die Entwicklungen und Veränderungen der letzten Wochen sind weder Magie, noch esoterische Spinnerei. Sie sind vielmehr die Folge von konsequenter Befreiung meines Denkens und Fühlens und eines vollständigen mich Öffnens für alle Möglichkeiten, die das Universum zu bieten hat - immer im Rahmen der Logik und der Naturgesetze. 

Damit ist das, was ich zur Zeit staunend und bisweilen fassungslos erlebe, tatsächlich für jeden Menschen mit offenem und mutigem Geist nachvollziehbar und auch erlebbar!

Ich schreibe darüber, weil ich andere Menschen (so wie bisher auch) an meinem Leben und meiner Entwicklung teilhaben lassen möchte - verbunden mit dem Wunsch, den einen oder anderen damit zu erreichen, zum Nachdenken zu bringen und vielleicht sogar zu inspirieren. 

Wenn mir das gelingt, dann freut es mich von Herzen! Aber es obliegt jedem in völliger Freiheit, ob er/sie dem weiter folgen möchte, oder nicht. Denn für mich und mein weiteres Leben ändert sich dadurch nichts. Es wird weiterhin so konsequent und authentisch sein - mit mehr, oder weniger Lesern!

Wunder und Naturgesetze

Gestern habe ich über Heilung geschrieben, über das Gesetz der Anziehung und darüber, dass zur Heilung der unbedingte Glaube an die eigene, bereits vorhandene vollständige Gesundheit notwendig ist.

Das klingt zunächst nach Voodoo und ich muss gestehen, dass auch ich - obwohl ich von der Wahrheit dieser Gesetzmäßigkeiten vollkommen überzeugt bin - doch etwas skeptisch war!

Gerade wenn es um körperliche Gebrechen geht, ist es doch ein gewaltiger Glaubensschritt, davon auszugehen, dass diese allein durch die Kraft absolut positiver Gedanken heilbar sind. Aber da ich hier über nichts schreibe, was ich nicht selber auch bereit bin auszuprobieren, bzw. worüber ich nicht selber schon eigene und nicht zu leugnende Resultate erzielt habe, habe ich mich gestern über den Tag bis hin zum Abend intensivst auf den Gedanken konzentriert, in einen gänzlich gesunden Körper zu leben und, ich habe sehr viel gelacht und hatte sehr viel Spaß! Entscheidend bei diesem "Visualisieren" der eigenen und vollkommenen Gesundheit ist eine völlige Übereinstimmung von Denken und Fühlen: Was ich fühle, kann ich denken und was ich denke, kann ich fühlen! Gelangt man in diesen Zustand, dann funktioniert es!

Und was jetzt kommt, klingt nach einem übernatürlichen Wunder, ist aber ausschließlich der Macht der Gedanken und der Zuwendung nach positiver Energie geschuldet: Über dreißig Jahre habe ich  - stark kurzsichtig, nebst einer starken Hornhautverkrümmung - eine Brille tragen müssen. 

Als ich heute Morgen aufwachte, bemerkte ich, dass etwas anders war als sonst. Ohne die Brille zu tragen, sah ich scharfe Konturen. Total ungläubig griff ich nach einem Buch. Und auch hier: Die Buchstaben tanzten mir nicht vor der Nase so wie sonst, wenn ich versuche, ohne Brille zu lesen, sondern sie waren scharf! Am Computer: Das gleiche Resultat!

Natürlich habe ich noch keine einhundert prozentige Sehkraft, denn auch der menschliche Körper unterliegt gewissen Gesetzmäßigkeiten der Zellregeneration. Aber das Resultat ist überaus verblüffend und ich befinde mich in einem Zustand des ungläubigen, fassungslosen und zutiefst dankbaren Staunens! Und bevor ich weiterschreibe, muss ich das erst einmal selber sacken lassen!

Aus dieser unfassbaren Erfahrung lässt sich der folgende Leitsatz bilden:  
Gänzlich befreites Denken und der unbedingte Glaube an die eigene und vollständige Gesundheit, sind der Dünger für die Selbstheilungskräfte des Körpers!

Samstag, 12. August 2017

Traumata und Heilung

Wir Menschen neigen dazu, unangenehme Erinnerungen und Ereignisse aus unserem Gedächtnis zu verdrängen, damit wir uns nicht mit Schmerz, der Angst und der Wut auseinandersetzen müssen. Das ist natürlich und verzeihlich. Aber da die Ereignisse ja trotz allem stattgefunden haben, verdienen sie auch unsere Aufmerksamkeit. Schenken wir ihnen jedoch zuviel und von trüben, pessimistischen Gedanken bestimmte Aufmerksamkeit, verstärken sie sich immer mehr und werden zu chronischen körperlichen und seelischen Erkrankungen. Diese Folgerichtigkeit nennt sich "Das Gesetz der Anziehung". Je nachdem, in welcher Weise wir auf etwas unsere Aufmerksamkeit lenken und fokussieren, fällt das Resultat gut oder schlecht aus.

Je länger wir also Verletzungen eine notwendige, aber liebevoll und vollkommen positiv gestimmte Aufmerksamkeit verweigern, um sie hinter uns lassen zu können,  umso mehr Zeit haben sie, Wurzeln zu schlagen und umso schwerer und langwieriger kann es werden, sie samt ihren Wurzeln zu entfernen.

Es ist ein außerordentlich schmerzvoller Prozess, sich diesen vor langer Zeit zugefügten Verletzungen zu nähern, sie angemessen zu betrachten und - sie am Ende loszulassen. Es dauert oft Jahre, überhaupt zu erkennen, dass diese Verletzungen existieren.

Hier sind wir bei einem weiteren Aspekt der Heilung angelangt: Es geht darum, die erlittenen Traumata in einem ersten Schritt zu erkennen, zu betrachten und sie dann im zweiten Schritt mit Gelassenheit, Demut und Dankbarkeit anzunehmen. 

Manch einer wird sich jetzt voller Empörung fragen: Warum sollte ich für etwas dankbar sein, das mir soviel Schmerz bereitet und mein Leben so unheilvoll begleitet hat? Meine Antwort darauf lautet: Weil wir auch durch Schmerzen etwas lernen können und, weil der Weg, den wir mit den Traumata gegangen sind, uns eine Fülle an wertvollen Erfahrungen beschert hat, die wir für unser weiteres Leben nutzen können und die wir ohne sie niemals hätten machen können! 

So bin ich inzwischen sehr dankbar dafür, durch meine Depressionen und die zunächst schmerzvollen Erfahrungen, nicht in dieses Leben hineinzupassen, letztendlich meinen Weg und mich gefunden zu haben - zusammen mit überaus wertvollen zwischenmenschlichen und lebenspraktischen Erfahrungen. Ich bin durch meine Krankheitsphase als Mensch gereift. Und dafür kann ich bloß dankbar sein!

Der bereits angedeutete dritte und letzte Schritt lautet, die Verletzungen loszulassen. Und das geschieht mit Hilfe unseres Denkens, dem keinerlei Grenzen gesetzt sind. Kann ich etwas denken, dann ist es auch real! Wenn ich mich vollends darauf konzentriere, vollkommen gesund zu sein und das nicht als Wunsch, sondern als bereits existente Tatsache formuliere, dann bin ich auch gesund! Hilfreich dabei ist es auch, sich ausschließlich auf freudige Gedanken und Lachen zu konzentrieren, denn beides eröffnet der positiven Energie die Möglichkeit, einfach zu wirken.

Als Quintessenz der Heilung von Krankheiten - seien es körperliche oder seelische - kann gelten: Gelassenheit, Dankbarkeit und Freude, sowie der unbedingte Glaube an das Endresultat der Genesung; und nicht zu vergessen: Die vollständige Konzentration auf ausschließlich Positives. Dann ist alles möglich!

Heilung erfahren

Von Kindheit an bis ins Erwachsenenalter hatte ich immer das Gefühl, zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen. Während meiner Kindheit und Jugend kompensierte ich diese Defizite mit deliquentem Verhalten, also durch Lügen und durch Diebstähle. Mit diesen Mitteln konnte ich mir zumindest für den Augenblick der vollen - wenn auch negativen - Aufmerkamkeit meiner Umgebung sicher sein.

Dieses Verhalten zog sich bis in mein Erwachsenenalter - bis es sich auf unheilvolle Weise verselbstständigte und nicht mehr meinem freien Willen unterstand.

In späteren Jahren verkehrte sich mein übergroßer Wunsch nach Aufmerksamkeit und Anerkennung ins genaue Gegenteil: Ich mied sie, denn es war mir mit einem Mal zu unangenehm, im Fokus zu stehen! Das ist bis heute so geblieben, obwohl es gleichzeitig ein wirklich schönes und tiefes Gefühl ist, für etwas von mir Geschaffenes Anerkennung und Lob zu bekommen - also wegen etwas wirklich Schönem im Mittelpunkt zu stehen, anstatt wegen einer moralischen Verfehlung.

Gleichzeitig offenbart sich mir ein scheinbares Paradoxon: Obwohl mir Aufmerksamkeit und Anerkennung noch immer etwas Unwohlsein bereiten, verspüre ich ein übergroßes Bedürfnis danach, sie zu erfahren und zu erhalten. Fast ist es so, als sei in mir eine Art schwarzes Loch, in dem die mir zuteil gewordene Aufmerksamkeit verschwindet, sodass mein Bedürfnis (das an sich ja völlig berechtig ist) nie wirklich gestillt werden kann.

Damit sind wir beim nächsten Schritt zur Befreiung von Gefühlen und Gedanken angelangt: Heilung! Bei diesem Schritt geht es darum, unsere Bedürfnisse als etwas vollkommen Legitimes und Notwendiges anzunehmen und dafür Sorge zu tragen, dass wir sie befriedigen können und vor allem auch dürfen! Es geht darum zu lernen, das gesunde Maß zu finden, damit wir andere Menschen mit unseren Bedürfnissen weder überfordern noch bedrängen; aber selber eben auch nicht zu kurz kommen! 

Diese Balance zu finden, ist außerordentlich schwer. Und es wird uns nur gelingen, wenn wir unsere nächste Umgebung in diesen Heilungsprozess voller Vertrauen mit einbeziehen. Und das wiederum geht nur, wenn wir lernen, unsere Bedürfnisse auch zu äußern. 

Die allerwichtigste Erkenntnis dabei ist aber, dass die Heilung ausschließlich nur durch uns selber geschieht und, dass auch nur wir selber unsere Bedürfnisse zu stillen vermögen. Unterstützt wird dieser Heilungsprozess aber durch Menschen, die unseren Weg aufmerksam und voller Freude begleiten und die wir im Gegenzug damit erfreuen können und dürfen.

Für mich ist das eine gänzlich neue Erkenntnis, für die ich zutiefst dankbar bin!

Dankbarkeit, Demut und Großmut

Während besonders intensiver gedanklicher und gefühlsmäßiger Arbeit kann es geschehen, dass sich urplötzlich alte Denk -und Verhaltensmuster zu Wort melden, von denen ich annahm, sie schon längst verabschiedet und losgelassen zu haben. Denkste! 

Als Kind und als Jugendlicher bekam ich immer wieder zu hören, wie egoistisch und selbstbezogen ich sei. Und je länger diese Zuschreibungen in mir wirksam sein konnten, umso größeren Einfluss bekamen sie auf mich, sodass ich dann irgendwann tatsächlich genau das wurde: Egoistisch und selbstbezogen.

Depressionen sind eine sehr egoistische Erkrankung, denn bei ihnen dreht sich alles um einen selber und die Umgebung wird vollkommen unwichtig. Man ist nur bei sich! Sie sind also womöglich (zumindest in meinem Fall) eine Art Manifestation der einem von anderen Menschen zugewiesenen Charaktereigenschaften.

Verlustängste sind ein Ausdruck dafür, wie wenig man sich selber zu schätzen weiß und, wie wenig man selber dazu imstande ist, sich und seinem Leben Gutes zuzusprechen. Ich habe ja schon mehrfach darüber geschrieben.

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Befreiung von Gefühlen und Gedanken ist, sich auch mit diesen negativen (wenn auch berechtigten) Gefühlen und Denkmustern auseinanderzusetzen und sie als gleichberechtigt zu all dem Positiven zu begreifen und anzunehmen. Sie sind nur ein weiteres Mosaiksteinchen der gesamten Persönlichkeit!

In einer bedingungslos ehrlichen und genauso liebe -und vertrauensvollen Beziehung oder auch Freundschaft zweier Menschen zueinander, gehört es dazu, dass man einander auch kritisieren darf und sollte. Denn die Kritik hilft dabei, eigene Fehler zu erkennen und diese dankbar und demütig zusammen mit der Kritik anzunehmen.

Dankbarkeit und Demut in diesem Zusammenhang tatsächlich tief zu empfinden, ist eine große Aufgabe! Denn kein Mensch lässt sich wirklich gerne auf eine nervige Marotte, oder eine Charakterschwäche hinweisen. Denn das tut weh - völlig unanbhängig davon, wie berechtigt und angemessen dieser durchaus liebevoll gemeinte Hinweis ist.

Umso schöner und beglückener ist die Erfahrung, wenn einem diese Fehler und Schwächen dann mit Großmut vergeben werden, also nicht bei nächster Gelegenheit wieder hervorgeholt und aufgerechnet werden. 

Wirklichen Großmut empfangen zu dürfen ist ein großes Geschenk. Und für dieses Geschenk bin ich wirklich tief dankbar!

Freitag, 11. August 2017

Negative Gefühle und Intuition

Im vorherigen Text habe ich über Intuition geschrieben und darüber, wie eng sie mit der uns umgebenden Energie zusammenhängt. 

In den vergangenen Monaten habe ich diese Fähigkeit bereits, ohne es wirklich zu wissen, mehrfach genutzt. Ich konnte erahnen, was ein mir nahestehnder Mensch empfand, ohne es in Worte fassen zu können. Inzwischen habe ich aber gelernt, genauer "hinzufühlen" und bekomme bereits sehr konkrete und starke Ergebnisse. 

Bisher sind es insbesondere sehr negative, traurige und beklemmende Gefühle, die ich "übermittelt" bekomme. Das macht mir zu schaffen, weil ich es selber dann eben auch fühle - wenn auch abgemildert.

Negative Gefühle haben mich mein ganzes Leben begleitet - in Form von Mutlosigkeit, Depression, Angst und Perspektivlosigkeit und ich bin unendlich dankbar dafür, sie endgültig hinter mir gelassen zu haben. Aber wahrscheinlich habe ich aufgrund dieser sehr intensiven eigenen Erfahrungen ein besonders feines Näschen dafür bei anderen Menschen.

Umso wichtiger ist es für mich, mich davor zu schützen, um nicht selber wieder in diesen heillosen Strudel zu geraten und mich dort völlig zu verlieren. Also geht es darum, diese negativen Schwingungen oder Energien abzublocken, beziehungsweise ihnen den Zutritt zu mir zu verwehren.

Ich habe festgestellt, dass hierbei der Aspekt der Gelassenheit sehr hilfreich ist. Indem ich dem stark Negativen damit begegne und mir gleichzeitig vergegenwärtige, dass diese Gefühle mit mir selber nicht das Geringste zu tun haben, ich also nicht für sie verantwortlich bin, verlieren sie ihre Macht über mich und ich kann sie von mir abprallen lassen, beziehungsweise sie so stehenlassen - völlig neutral. Und dafür bin ich sehr dankbar!